Kartoffel-Hack-Eintopf mit Möhren und Lauch – proteinreich und einfach vorzukochen

Von Sonja | Einfach Proteinreich

Dieser Kartoffel-Hack-Eintopf mit Möhren und Lauch ist genau richtig, wenn du Lust auf eine warme, herzhafte Mahlzeit hast. Würzig angebratenes Rinderhack, zarte Kartoffelstücke und reichlich Gemüse köcheln gemeinsam in einer kräftigen Brühe mit etwas Tomatenmark und Paprika.

Du brauchst keine zusätzliche Beilage: Alles kommt in einen Topf. Das Rezept ergibt vier große Portionen und lässt sich gut für die nächsten Tage vorbereiten. Mit magerem Rinderhack enthält eine Portion ungefähr 50 g Eiweiß.

Portionen: 4 große Hauptmahlzeiten

Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten

Garzeit einschließlich Anbraten: ca. 40 Minuten

Gesamtzeit: ca. 60 Minuten

Du brauchst: einen großen Topf mit etwa 5 Litern Fassungsvermögen

Zutaten für den Kartoffel-Hack-Eintopf

Die Mengen für Kartoffeln, Möhren, Lauch und Zwiebeln beziehen sich auf das geschälte beziehungsweise geputzte Gemüse. Das Hackfleisch wird roh gewogen.

  • 800 g mageres Rinderhackfleisch, etwa 5 % Fett
  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 400 g Möhren
  • 300 g Lauch
  • 150 g Zwiebeln
  • 15 g Rapsöl, etwa 1 EL
  • 30 g Tomatenmark, etwa 2 EL
  • 1 Liter zubereitete Gemüsebrühe
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • Salz nach Geschmack und Salzgehalt der Brühe

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Möhren schälen und in etwa ½ cm dicke Scheiben oder Halbmonde schneiden. Zwiebeln fein würfeln. Den Lauch längs einschneiden, gründlich zwischen den Blattschichten waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden.
  2. Hackfleisch anbraten: Das Öl im großen Topf auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Das Hackfleisch in zwei Portionen jeweils etwa 4–5 Minuten krümelig anbraten, bis es stellenweise gebräunt ist. Die erste Portion vorübergehend auf einen Teller geben. Anschließend das gesamte Hackfleisch zurück in den Topf geben.
  3. Würzige Grundlage zubereiten: Die Zwiebeln zum Hackfleisch geben und bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten mitbraten. Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten. Paprikapulver und Majoran kurz unterrühren und sofort mit der Gemüsebrühe ablöschen. Den Bratensatz mit dem Kochlöffel vom Topfboden lösen.
  4. Kartoffeln und Möhren garen: Kartoffeln und Möhren hinzufügen. Alles aufkochen und mit leicht geöffnetem Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
  5. Lauch hinzufügen: Die Lauchringe unterrühren und den Eintopf weitere 8–10 Minuten köcheln lassen. Kartoffeln und Möhren sollen weich sein, aber noch ihre Form behalten. Falls nötig, einige Minuten länger garen.
  6. Abschmecken und servieren: Einige Kartoffelstücke direkt im Topf mit dem Kochlöffel zerdrücken und unterrühren. So wird die Brühe etwas sämiger. Mit Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken. Den Eintopf gleichmäßig auf vier Portionen verteilen.

Nährwerte pro Portion

Kalorien: ca. 580 kcal

Eiweiß: ca. 50 g

Kohlenhydrate: ca. 51 g

Fett: ca. 15 g

Die Angaben sind gerundete Richtwerte für ein Viertel des gesamten Rezepts. Berechnet mit magerem Rinderhack mit etwa 5 % Fett, einschließlich Öl, Tomatenmark und Gemüsebrühe. Je nach Produkt und tatsächlicher Portionsgröße können die Werte abweichen. Bei fettreicherem Hackfleisch erhöhen sich Kalorien und Fettgehalt.

Tipps für einen herzhaften Eintopf

  • Hackfleisch portionsweise braten: Ist der Topf zu voll, tritt viel Flüssigkeit aus und das Fleisch bräunt schlechter. Zwei kleinere Portionen lassen sich gleichmäßiger anbraten.
  • Die Konsistenz anpassen: Für einen dickeren Eintopf etwas mehr Kartoffel zerdrücken. Magst du ihn flüssiger, rühre zum Schluss etwas heißes Wasser ein und schmecke erneut ab.
  • Normales Rinderhack verwenden: Das Rezept gelingt auch damit. Beachte nur, dass sich die Nährwerte durch den höheren Fettanteil verändern.

Meal Prep: vorbereiten, aufbewahren und aufwärmen

Portionieren und kühlen

Verteile den Eintopf nach dem Kochen auf saubere, flache Behälter, damit er schnell abkühlt. Ein kaltes Wasserbad kann dabei helfen. Lass den großen Topf nicht stundenlang bei Raumtemperatur stehen.

Bewahre die Portionen anschließend gut verschlossen im Kühlschrank bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C, auf und verbrauche sie innerhalb von 2–3 Tagen. Portionen für spätere Tage frierst du nach dem schnellen Abkühlen zeitnah ein.

Einfrieren und auftauen

Fülle den Eintopf portionsweise in gefriergeeignete Behälter und lasse etwas Platz zum Rand. Die Kartoffeln können nach dem Auftauen etwas weicher oder leicht körnig sein. Taue die benötigte Portion über Nacht im Kühlschrank auf.

Gleichmäßig aufwärmen

Erwärme nur die benötigte Portion im Topf bei mittlerer Hitze. Gib bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser dazu und rühre regelmäßig um. Der Eintopf soll an allen Stellen mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen. Auch in der Mikrowelle zwischendurch gründlich umrühren und auf gleichmäßiges Erhitzen achten.

Eintopf to go im Thermobehälter

Wärme einen sauberen Thermo-Speisebehälter nach Herstellerangabe mit heißem Wasser vor. Erhitze den Eintopf vollständig, gieße das Wasser aus und fülle den heißen Eintopf unmittelbar ein. Beachte die Füllhöhe des Behälters und verschließe ihn sofort.

Bis zum Essen muss der Eintopf durchgehend mindestens 60 °C heiß bleiben. Prüfe bei der ersten Verwendung mit einem Lebensmittelthermometer, ob dein Behälter das über die geplante Zeit schafft. Eine beworbene Warmhaltedauer allein garantiert diese Temperatur nicht.

Wenn du den Eintopf erst am Arbeitsplatz aufwärmst, transportiere ihn stattdessen gekühlt in einer Kühltasche mit Kühlakkus und stelle ihn dort direkt in den Kühlschrank.

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